Heute Kinder wirds was geben ... Ja heute Abend wenn ich nach Hause komme, werde ich endlich auch mal Plätzchen backen...
Ich habe gestern ein Rezept bekommen, welches ich noch fix vor dem Fest ausprobieren werde...
Man nehme
- 180g Mehl
- 70g gemahlene Mandeln
- 125g Butter
- 50g Zucker
- 1 Ei
- 1 Prise Salz
- vanillierten Staubzucker
- Hörnchen formen
- bei 160° ca 15-20 min backen
- noch warm im Puderzucker wälzen
Das Mehl mit dem Zucker, den Mandeln und der kleingewuerfelten Butter auf die Arbeitsflaeche haeufen. Mit einem grossen Messer durchhacken.
Dann mit den Haenden zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. In Folie gewickelt kuehl stellen.
Vom Teig jeweils walnussgrosse Stuecke abnehmen und zwischen den Handflaechen erst Roellchen, dann kleine Hoernchen formen.
Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Auf der Mittelschiene im auf 160 °C vorgeheizten Backofen 15 bis 20 Minuten backen.
Puderzucker und Vanillinzucker vermischen und die noch warmen Plaetzchen darin wenden. Auf einem Kuchengitter vollstaendig abkuehlen lassen.
und fertig sind die Vanillekipferl...
Dann könnte ich noch "Die besten Lebkuchen" ausprobieren, das Rezept kam vom Peter, aber ich glaube ich versuch mich erst mit den Kipferln...
- 750g Zucker
- 6 Eier
- 4 Teel. Zimt
- 1,5 Teel Nelken
- 500g gekochte kalt durchgedrückte Kartoffeln
- 100g Zitronat
- 100g Orangat
- 500g gemahlene Nüsse
- 450g Mehl
- 3 Päck. Backpulver
Oblaten 5 cm - verzieren nach Wunsch
Wer nicht so viele möchte, die halbe Menge ist auch ausreichend...
Habt ihr auch ein geheimes Rezept für mich?
Ja und dann ist heute mein letzter Arbeitstag für dieses Jahr, es war wirklich ein Jahr mit vielen Höhen und Tiefen... und gestern schrieb mir noch Ulrike folgende Zeilen, die ich gern mit euch teilen möchte:
Liebe Mari,
zum Beginn des kalendarischen Winters sende ich Dir herzliche Grüße ...ab heute werden die Tage wieder länger - die Natur tritt in die Phase der absoluten Ruhe und träumt so den Frühling herbei!
Bereits die alten Germanen feierten diesen Tag als Julfest - sie nahmen Abschied vom alten Jahr und feierten die Geburt des neuen Jahres. Und es wurde im Laufe der Zeit die Feier zur Geburt der Sonne, des Lebens, der Hoffnung ... eben des Lichts, dass unser Leben immer begleiten möge!
So sollten auch wir nicht den Winter nur mit unserem Schimpfen über die miesen Wetterverhältnisse begleiten, sondern ihn willkommen heißen als Hoffnungsträger - für die Natur, aber auch für uns! Abende im Kerzenschein können so hilfreich sein, seinen Gedanken Spielraum zu geben, sie einfach laufen zu lassen; einfach mal das letzte Jahr zu überdenken!
Sicher war nicht alles so, wie wir es uns erhofft hatten und sicher ist so manches geschehen, dass uns Kummer und vielleicht sogar Leid gebracht hat ... aber wir können sicher sein, dass es alles seinen Sinn hat, auch wenn wir es nicht direkt verstehen ...
Auch für uns sollte der Winter eine Zeit der Ruhe und auch der Reife sein - damit wir voller Hoffnung und Vertrauen das Licht aufnehmen, es tragen und auch weitergeben ... an die, die in einem der Winter ihres Lebens stehen und deren Licht nur noch schwach glimmt! Ich glaube, man nennt es Nächstenliebe ...
Denke an den steten Kreislauf der Natur - jedem noch so strengen Winter folgt ein zauberhafter Frühling. In der Natur - und in unserem Leben!
In diesem Sinne wünsche ich Dir stets Licht in Deinem Herzen - und stets die leuchtende Flamme in Deinem Kamin (Gas- oder Ölheizung? egal, auch da brennt irgendwo ein Lichtlein ...)!
Es grüßt Dich von Herzen Ulrike
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